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    <title>Ecuador</title>
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    <description>Willkommen im Blog zu unserem grossen Familienprojekt in Ecuador&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Unser Jahr in Südamerika ist vorbei: zehn Monate lang lebten und unterrichteten wir an einer  Schule mitten im Regenwald.&lt;br/&gt;Zum gleichen Campus gehören auch eine Tierauffangstation und die beiden Urwaldhotels Liana Lodge und Runa Huasi.&lt;br/&gt;Sieben Wochen lang reisten wir anschliessend durch Ecuador, Peru, Bolivien und Chile wieder nach Hause.&lt;br/&gt;Unsere Abenteuer können in den über hundert Blogeinträgen im Archiv nachgelesen werden.    Archiv öffnen</description>
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      <title>Ecuador</title>
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      <title>La Fiesta</title>
      <link>http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/23_La_Fiesta.html</link>
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      <pubDate>Fri, 23 Jul 2010 19:45:34 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/23_La_Fiesta_files/DSC_0286.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;In unserer ersten Woche zurück in der Schweiz haben wir die von unseren Untermietern tadellos betreute Wohnung wieder eingerichtet, unsere Katze Lingua wieder an uns gewöhnt, das Baden vom Arajuno in die kaum kühlere aber dafür umso klarere Aare verlegt und uns wegen des anhaltend hochsommerlichen Wetters kaum vorstellen können, dass hier während unserem Tropenjahr Herbst, Winter und Frühling vorübergegangen sind.&lt;br/&gt;Am meisten gespannt waren wir aber darauf, wer alles ans Fest vom 17. Juli kommen würde, denn eigentlich hatten wir ja per Blog die ganze Welt eingeladen. Unsere lieben Nachbarn durften wir alle schon vorher begrüssen: Wir wurden mit Strassendekorationen, Geschenken, Dessert, Blumen und den vertrauten, strahlenden Gesichtern willkommen geheissen. Fürs Fest organisierten sie für uns Strassensperre, Festzelt und Feuerstelle.&lt;br/&gt;Pünktlich zum Festbeginn meldeten sich auch Regen und Wind aber trotz Wetter und Sommerferienloch fanden sich - zum Glück nicht sechs Milliarden - sondern gut sechzig Leserinnen und Leser ein. Praktisch alles bekannte Gesichter aus der Nachbarschaft, aus der Umgebung und der übrigen Schweiz. &lt;br/&gt;Es war überwältigend, wieviele Leute uns besuchten. Es war sehr schön, so viele bekannte Gesichter wieder zu treffen und miteinander zu plaudern. Der Abend war viel zu kurz und unser Auslandjahr viel zu lang, um alles auszutauschen. Wir freuen uns, später alle im kleineren Rahmen wieder zu treffen und vor allem auch die Freunde wieder zu sehen, die nicht ans Fest kommen konnten. &lt;br/&gt;Nicht nur die Vorbereitung wurde uns abgenommen, sondern auch während dem Fest betreuten Nico, Julian und Simon als professionelle Mixer eine Bienvenido-Bar und bevor das bunte Buffett gestürmt wurde, überraschten uns Nina, Maja und Gerlinka mit einer Konzerteinlage, die ganz Südamerika noch einmal nachklingen liess: &lt;a href=&quot;http://ninadimitri.ch/&quot;&gt;Nina Dimitris&lt;/a&gt; lateinamerikanische Canciones halfen uns vor einem Jahr bei der Reisevorbereitung, damit uns das Castellano nicht mehr so „spanisch“ vorkam und unterwegs versüssten sie uns die holprigen Busreisen und die lange, konzertlose Zeit im Urwald. Der Auftritt der drei Powerfrauen war auch gleichzeitig eine CD-Taufe des neusten &lt;a href=&quot;http://ninadimitri.ch/&quot;&gt;Solo-Albums&lt;/a&gt; von Nina. Die neuste und absolut hörenswerte CD &lt;a href=&quot;http://ninadimitri.ch/&quot;&gt;Que viva el amor&lt;/a&gt;  kann bei &lt;a href=&quot;http://ninadimitri.ch/&quot;&gt;Nina Dimitri&lt;/a&gt; oder direkt bei uns bestellt werden. Wir genossen die Livemusik sehr an unserem Fest. Vielen herzlichen Dank für diese Überraschung !&lt;br/&gt;Das Wetter klärte bald wieder auf, es blieb trocken, wenn auch etwas kühl während des Abends. Es wurde erzählt, gelacht, diskutiert, gespielt, getrunken und gegessen. Die zahlreichen Kinder spielten ihre bekannten Quartierspiele und übten sich im Blasrohrschiessen.&lt;br/&gt;Als es dunkel wurde, verlegten wir unsere Ecuador-Fotoreportage wegen des kühlen Windes in Christophs Werkstatt und später beschlossen wir dieses wundervolle Fest voller Überraschungen bei einem Glas Wein unterm Zelt mitten auf dem Turmweg.&lt;br/&gt;Wir bedanken uns bei all unseren Gästen für diesen herzlichen Empfang, bei Maja, Nina und Gerlinka für die zauberhafte Musik, bei Nico, Julian und Simon für die Bar und bei allen Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Initiative zu diesem schönsten Willkommensfest !&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Chile</title>
      <link>http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/8_Chile.html</link>
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      <pubDate>Thu, 8 Jul 2010 16:30:23 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/8_Chile_files/DSCN1163_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:241px; height:124px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Nach der chilenischen Grenze geht es zum Glück nur noch „abwärts“: die erste Ortschaft, San Pedro de Atacama, liegt bloss noch auf 2500 m und hat den Charme eines Westernstädtchens in einer wüstenähnlichen Umgebung. Der Ort kennt kaum Regen und tagsüber wird es an der Sonne wieder angenehm warm. Die Infrastruktur ist sehr touristisch, ebenso die Preise, aber San Pedro konnte seine schöne Adobe-Bausubstanz erhalten und versprüht viel Charme. Während zwei Tagen erholen wir uns hier von den Strapazen des Altiplanos, lassen es uns gut gehen und schliessen Bekanntschaft mit den „Chilenismen“: obschon wir im Amazoonico auch chilenische Volontäre hatten und vorgewarnt wurden, staunen wir über diese „andere Sprache“. Inzwischen an einige Arten von Castellano gewöhnt, versteht man manchmal plötzlich gar nichts mehr...&lt;br/&gt;Per Nachtbus fahren wir innert sechzehn Stunden nach La Serena an der Pazifikküste. Dort ist es zwar milder aber weil wir gleichzeitig immer südlicher fahren nachts ebenso kühl wie in der Höhe. Im schönen &lt;a href=&quot;http://www.hostalelpunto.cl/&quot;&gt;Hostal El Punto&lt;/a&gt; geniessen wir Chiles Küstenklima, den heiteren Ort und die immer westlichere Einkaufskultur mit Malls in nordamerikanischen Dimensionen. Leider fällt der nächtliche Ausflug ins bekannte &lt;a href=&quot;http://www.mamalluca.org/&quot;&gt;Observatorium Mamalluca&lt;/a&gt; ins Wasser: seit sechs Wochen erleben wir zum ersten Mal wieder Regen.&lt;br/&gt;Zwei Tage später folgt unsere letzte Busfahrt entlang der wildromantischen Westküste in die Metropole Santiago. Hinter der Grossstadt thronen herrliche Schneeberge, die wie ein grosses Fenster in die Schweiz zeigen. Wir wohnen mitten im Zentrum in der Altstadt direkt gegenüber der ehemaligen Zentrale der sozialistischen Partei, die 1973 von Pinochets Schergen in Folter- und Todeskammern umgewandelt wurden. Nur langsam beginnt Chile seine düstere Geschichte aufzuarbeiten: &lt;a href=&quot;http://www.londres38.cl/&quot;&gt;Londres 38&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wir sind dankbar, dass wir dieses ganze Jahr so glücklich und gesund erleben durften und schliessen nun dieses Fenster aus Südamerika nach über hundert Blogeinträgen. Julian wartet in &lt;a href=&quot;../../Julian/Blog/Eintr%C3%A4ge/2010/7/8_Mein_letzter_Eintrag.html&quot;&gt;seinem Blog&lt;/a&gt; mit noch mehr Zahlen auf.&lt;br/&gt;Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der Schweiz, zu Hause an unserem &lt;a href=&quot;Eintr%C3%A4ge/2010/6/27_Infos_zum_Blogfest_am_17._Juli_2010.html&quot;&gt;Fest am 17. Juli 2010&lt;/a&gt; oder sonstwo in dieser kleinen Welt !&lt;br/&gt;Hasta luego !&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Atacama </title>
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      <pubDate>Sat, 3 Jul 2010 20:12:05 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/3_Atacama_files/DSCN1038.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object007_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Den ersten Teil unserer eindrücklichen Dreitagestour durch Boliviens Altiplano bis an die Grenze Chiles beschreibt Julian in seinem Blog: &lt;a href=&quot;../../Julian/Blog/Eintr%C3%A4ge/2010/7/3_Salar_de_Uyuni_%28Bolivien%29.html&quot;&gt;Salar de Uyuni&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Nach der weltweit grössten „Salzpfanne“ mit ihren herrlichen &lt;a href=&quot;../../Julian/Fotos_Peru_und_Bolivien.html&quot;&gt;Fotografiermöglichkeiten&lt;/a&gt; und einer ruhigen Nacht in einem einfachen Hotel aus lauter Salzblöcken, fuhren wir am zweiten Tag den faszinierenden Lagunen entlang. Immer auf einer Höhe zwischen vier- und fünftausend Metern entdecken wir Gesteinsformationen und eine Farbenpracht, welche diese Wüste als lebendiges Schauspiel erscheinen lassen. &lt;br/&gt;Unser Fahrer Pedro steuert uns kundig durchs Gelände und die Köchin Jacqueline sorgt fürs leibliche Wohl. In den Einfachstunterkünften wird es nachts beissend kalt und wir können uns mit Bettflaschen, Schlafsäcken und zahllosen Decken einigermassen warm halten. Die warmen Mahlzeiten sind schmackhaft und eine wichtige Energiequelle für unsere Körper, denen die Höhe viel abverlangt: obschon wir inzwischen bald drei Wochen in der Höhe leben, meldet sich mein innerer Höhenmesser jedesmal per Kopfschmerzen, wenn wir 4000 m übersteigen. Die zweite Nacht wird dann auch mühsam und rekordmässig kalt. Zum Glück „dürfen“ wir anderntags bereits um fünf Uhr aufstehen, um die Geysire im Morgengrauen zu bewundern. Später können wir uns in den heissen Quellen etwas weiter unten endlich aufwärmen und für mich wird die plötzliche Wärme dann etwas zuviel: nach einer halb durchwachten Nacht und immer noch ohne Frühstück, wird mir beim Aussteigen aus dem warmen Becken schwindlig. „Thermalerfahren“ ist ein leichtes Schwindelgefühl eigentlich nichts Ungewohntes für mich doch die Höhe gibt mir den Rest. Weil Käthy sich um Salome kümmern muss, die ebenfalls über Schwindel klagt, setze ich mich auf den Beckenrand und das Nächste, woran ich mich wieder erinnern kann, ist, wie sich mehrere Touristen um mich kümmern und meine blutende Wunde über dem rechten Auge versorgen. Ich hatte grosses Glück und war offenbar auf meine eigene Sonnenbrille gefallen, die mir als „Helm“ diente. Ich sehe jetzt aus, wie nach einer kleinen Schlägerei, habe aber sonst keine Beschwerden. Nach einem stärkenden Frühstück kommen nach diesem Schrecken alle wir wieder zu Kräften und sind froh, dass es jetzt nur noch „abwärts“ geht. Unser Ziel, San Pedro de Atacama in Chile, liegt „nur“ noch auf 2500 m und dies sind wir von der Riederalp her ja eigentlich gewohnt.&lt;br/&gt;Für die Strapazen werden wir aber mit Landschaftsbildern belohnt, die schon fast surreal schön sind und sogar Salvador Dalí persönlich wurde als Namensgeber eines bestimmten Abschnitts herbeigezogen - obschon er angeblich nie in der Atacama-Wüste war.&lt;br/&gt;Es ist schwierig, das Farbenspiel in dieser Kargheit und die Lebendigkeit in der äusserst lebensfeindlichen Umgebung zu beschreiben. Zum Glück haben wir Film und Foto, die wenigstens einen Schimmer der Schönheit dort oben einfangen können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Copacabana und La Paz</title>
      <link>http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/3_Copacabana_und_La_Paz.html</link>
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      <pubDate>Sat, 3 Jul 2010 18:17:11 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/7/3_Copacabana_und_La_Paz_files/DSCN0628.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object005_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Immer noch am Titicacasee, auf bolivianischer Seite in einer malerischen Bucht gelegen, bietet uns Copacabana ein wunderschönes &lt;a href=&quot;http://www.hotelcupula.com/&quot;&gt;Hostal mit einer Spitzenküche&lt;/a&gt;, die auch „ausländische Spezialitäten wie Käsefondue und Fondue Bourguignonne anpreist. Wir sind erstaunt über die allgemein noch tieferen Preise in Bolivien, die noch präsentere Indiokultur mit ihrem üppigen aber überall gleichen Warenangebot und die Kuriositäten, wie der autoweihende Priester vor der Wallfahrtskirche: Dutzende geschmückte Autos und Camionetas warten mit ihren Familien um die ganze Plaza vor der Kirche aufgereiht auf den priesterlichen Segen, der mit Champagner und abschliessenden Knallpetarden über das Gefährt ergossen wird - wahrscheinlich damit es später nie wieder „krache“. Soviel zur bolivianischen Unfallverhütung...&lt;br/&gt;Copacabana ist ein bedeutender Wallfahrtsort und die hiesige Kirche gab der gleichnamigen und inzwischen viel berühmteren Schwester in Brasilien den Namen.&lt;br/&gt;Die Aussicht vom Hotel auf die Bucht ist betörend, man glaubt sich an einem verwunschenen Strändchen am Mittelmeer aber wir befinden uns ja immer noch am höchstgelegenen See und um 17 Uhr abends besteigen Käthy und ich vor dem Abendessen noch schnell einen „Viertausender“: den Calvario, direkt hinter dem Hotel, und geniessen den Sonnenuntergang im riesigen See, der uns immer wieder ans Meer erinnert. &lt;br/&gt;Auf der Weiterfahrt nach La Paz wird der Bus als Abkürzung per Barke über eine Seebucht geschifft. Die Passagiere müssen per Kleinboot übersetzen, denn die Holzbarken wirken nicht sehr vertrauenserweckend aber immerhin kommt offenbar eine Mehrzahl der Busse und Wagen heil über den Seebusen.&lt;br/&gt;Die Anfahrt nach La Paz ist atemberaubend: ganz oben am riesigen, bis oben zugebauten Talkessel biegt die Autobahn in den gigantischen „Stadttrichter“ hinein und windet sich schneckenförmig tiefer bis zum Terminal. La Paz ist ein einziges, faszinierendes Gewühl von Verkehr, Märkten, Menschen, Leitungen, Tradition und Moderne. Nachmittags lassen wir uns per Doppeldecker-Touristenbus durchs Labyrinth führen. Die zahllosen, zum Glück isolierten, Kabel hängen stellenweise so tief, dass sie das Busdach berühren und Aufstehen wird im oberen, offenen Deck aus verständlichen Gründen nicht empfohlen.&lt;br/&gt;Auch La Paz liegt je nach Ort im „Trichter“ zwischen 4100 und 3100 Metern und die Nächte werden hier im Südwinter empfindlich kalt. Isolierte und beheizte Häuser sind in ganz Peru und Bolivien unbekannt, immerhin wird rund um den Titicacasee auf den meisten Hausdächern Warmwasser mittels Solarenegie aufbereitet - bei über 300 Sonnentagen im Jahr eine naheliegende und preisgünstige Massnahme.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Titicacasee: Die Inseln Uro, Amantani und Taquile</title>
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      <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 03:47:31 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/27_Titicacasee__Die_Inseln_Uro,_Amantani_und_Taquile_files/DSCN0561.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object004_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die letzten Tage haben wir am Titicacasee verbracht. Wir haben auf der Insel Amantani ein kleines Paradies entdeckt, das unvorstellbare Leben der Uro auf ihren Schilfinseln kennengelernt und die strickenden Männer auf Taquile gesehen. &lt;a href=&quot;../../Julian/Blog/Eintr%C3%A4ge/2010/6/26_Isla_Amantani_%28Peru%29.html&quot;&gt;Hier der Bericht von Julian.&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wir geniessen dieses spezielle Klima mit der frischen Luft, der klaren Fernsicht und der Brise auf dem See. Es ist so anders als im tropischen Urwald. Es wäre sicher wunderschön, den See mit einem Segelschiff zu erkunden! Am Tag wärmt die Sonne und ein leichter Pullover reicht aus, die Nächte dagegen sind sehr kalt.&lt;br/&gt;Tief beeindruckt sind wir vom einfachen Leben auf der Insel Amantani, auf der wir zwei Nächte verbrachten. Es gibt auf der Insel keine Fahrzeuge und keinen Strom. Der Tourismus steckt erst in den Anfängen. Es gibt keine Hotels, man kann nur privat übernachten. Das Essen kocht die Frau auf dem Feuer und es gibt die Zutaten, die sie auf der Insel produzieren können: Kartoffeln, Oca (ähnlich wie Topinambur), Quinoa, Eier, Brot und Gemüse. Wir haben hier die besten Suppen von ganz Südamerika gegessen. &lt;br/&gt;Von weitem sieht man die grünen Toilettenhäuschen in den Gärten. Auch fliessend Wasser gibt es nur aus einem Hahnen im Garten. Die Häuser sind aus Adobe (Lehmziegel) gebaut, die direkt auf der Insel produziert werden. Im Innern der Häuser ist es recht warm - die Ziegel speichern die Sonne des Tages. Die Bewohner tragen die traditionellen Kleider, nicht wegen den paar Touristen, sondern weil sie warm, praktisch und wunderschön sind. Die Kleider werden von Frauen und Männern auf der Insel selber hergestellt.&lt;br/&gt;Die Natur ist aussergewöhnlich schön. Die Sonne scheint fast jeden Tag. Die ganzen Hügel sind terrassiert und bewirtschaftet. Überall gibt es Schafe, die oft von einer Quechuafrau gehütet werden. Auf beiden Hügeln der Insel gibt es Ruinen aus der Präinkazeit zu entdecken. &lt;br/&gt;Wir konnten am 24. Juni die „Fiesta de los campesinos“ erleben. Es war keine Show für die Touristen, denn wir waren fast die einzigen. Die Quechuas leben ihre Kultur und Tradition mit Stolz. Alle trugen die wunderschönen, farbigen und reich verzierten Kleider. Die Musik zu den traditionellen Tänzen war meistens live. Fast jedes Kind auf der Insel spielt ein Instrument. Charango, Quena (Flöte), Tamburo, aber auch Trompeten, Klarinetten und andere Blechblasinstrumente. So hörten wir es den ganzen Tag auf der Insel üben. &lt;br/&gt;Die Insel strahlte ein unglaubliche Ruhe auf uns aus. Dieser Ort ist einfach magisch - und das wussten auch schon die Inkas!&lt;br/&gt;Für Interessierte: &lt;br/&gt;direkt bei Flavia und Ivan Pacompia, Comunidad Pueblo, Isla Amantani, Puno Peru Tel. +51 951085299 oder +51 951670302 (Spanisch) oder über &lt;a href=&quot;http://www.wickleder-travel.com/&quot;&gt;Andreas Wickleder&lt;/a&gt; (Deutsch) buchen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Infos zum Blogfest am 17. Juli 2010</title>
      <link>http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/27_Infos_zum_Blogfest_am_17._Juli_2010.html</link>
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      <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 00:40:45 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/27_Infos_zum_Blogfest_am_17._Juli_2010_files/DSCN0564.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object006_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;In zwei Wochen sind wir bereits zu Hause und in drei Wochen treffen wir uns am Blogfest bei uns am Knettnauweg in Nidau. &lt;br/&gt;Seit elf Monaten schreiben wir Blog. Das ist ein öffentliches Tagebuch; schön zum Schreiben, weil es einen Adressaten gibt. Es ist aber auch etwas einseitig, da man selten etwas von den Lesern erfährt. Wir wissen nicht einmal genau, wer alles unseren Blog liest ! Wie in einem &lt;a href=&quot;Eintr%C3%A4ge/2010/4/16_Einladung_zum_Blogfest_am_17.7.2010.html&quot;&gt;früheren Eintrag&lt;/a&gt; bereits erwähnt, sind alle unsere Blogleserinnen und -leser herzlich eingeladen, uns am Samstag, den 17. Juli in Nidau am Knettnauweg zu besuchen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Leben in Südamerika spielt sich oft auf der Strasse ab - auch unser Fest wird daran erinnern: Der Turmweg wird uns als „Festplatz“ zur Verfügung stehen. Es gibt eine Feuerstelle zum Grillieren, eine Bar mit Getränken, ein grosses Zelt und eine Leinwand mit Impressionen unserer Reise -  das alles mit Hilfe unserer lieben und engagierten Nachbarn !&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;- zum Feiern und Wiedersehen erwarten wir euch ab 16 Uhr.&lt;br/&gt;- ihr bringt etwas Süsses oder Salziges fürs Buffet mit und wer grillieren will, etwas für die Glut.&lt;br/&gt;- Auswärtige, die eine Übernachtungsgelegenheit benötigen, bitte per &lt;a href=&quot;mailto:tenore@me.com?subject=Blogfest/&quot;&gt;Mail&lt;/a&gt; bei uns melden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und eine Gran Fiesta vor unserer Haustür !&lt;br/&gt;Hasta luego !&lt;br/&gt;Salome, Julian, Hans-Jürg, Käthy&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Machu Picchu</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:50:45 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/23_Machu_Picchu_files/IMG_0458.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Am Tag vorher fuhren wir per Bus und Zug bis Aguas Calientes, dem „Basislager“ sozusagen, von wo aus die ungezählten Touristenscharen jeweils ihren Besuch starten. Der Inkatrail, die Fussreise bis zum legendären Machu Picchu, ist aber ebenso verstopft und dauert vier Tage mit Touristenführer und Gepäckträgern in schäbigen Sandalen, welche die ganze Ausrüstung mühsam über den schmalen Pfad buckeln.&lt;br/&gt;Wir entschlossen uns also für die Massenvariante der Massenvarianten und standen anderntags auch brav um 4.30 Uhr auf, um auf einen der ersten Busse zu kommen, was wiederum nötig ist, damit man einen der 400 Eintritte auf den Waynapicchu ergattern kann.&lt;br/&gt;Als wir dann zum Busterminal kamen, stand hier um 4.45 Uhr tatsächlich schon eine Riesenschlange deren „Kopf“ offenbar schon seit einer Stunde wartete, um auf den ersten Bus, der um 5.30 Uhr fährt zu kommen. Aguas Calientes ist ein surreales Dorf: tagtäglich stehen hier hunderte von Leuten mitten in der Nacht auf und mit ihnen auch das Hotelpersonal, die Buschauffeure usw.&lt;br/&gt;In Anbetracht dieser Massenhysterie wollte ich eigentlich schon wieder umkehren aber schliesslich lief der ganze Transport dann doch erstaunlich schnell und reibungslos. Um sechs Uhr schritten wir durchs Eingangstor zum Machu Picchu und hatten sogar Eintritte für den Waynapicchu in der Hand und was dann folgte, war überwältigend: der Machu Picchu mag massentouristisch ausgeschlachtet, überteuert und verkommerzialisiert sein aber der Ort ist magisch. Die Morgenstimmung mit Blick über die Ruinenstadt und den steil dahinter aufragenden Waynapicchu ist kolossal. Die ganze Anlage erscheint wie aus einer Vogelperspektive und die Hänge sind rundum so steil abfallend, dass man zeitweise meint, man würde fliegen.&lt;br/&gt;Den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchuhttp://www.media.euro.apple.com/de/livepage/&quot;&gt;Machu Picchu&lt;/a&gt; hier als Ganzes zu beschreiben würde jeden Rahmen sprengen und es ist auch schwierig, diese besondere Stimmung dort oben in Worte zu fassen.&lt;br/&gt;Staunend durchschritten wir die Ruinen, rätselten über deren Funktion und Erbauung, versuchten uns vorzustellen, wie sich das Leben hier oben abgespielt haben könnte und amüsierten uns auch ab den Esoterikern, die über den Kraftsteinen brüteten.&lt;br/&gt;Um 11 Uhr konnten wir dann auch noch den steilen Aufstieg auf den Waynapicchu, von wo aus man noch einmal von der anderen Seite auf den Machu Picchu heruntersehen konnte, unter die Füsse nehmen. Man muss ihn gesehen haben ! Hoffentlich können die Fotos einen Hauch von der Erhabenheit dieser rätselhaften Anlage wiedergeben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Salzterrassen von Pichingoto</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:08:56 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/23_Salzterrassen_von_Pichingoto_files/DSCN0131.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object001_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;An meinem Geburtstag fahren wir von Cusco über eine Hochebene mit Blick auf die gewaltigen, schneebedeckten Fünf- und Sechstausender ins Valle sagrado de los Inkas. Weil uns der Boletero im überfüllten Colectivo von Urubamba aus vergisst, müssen wir ein paar Kilometer wieder der Strasse entlang zurück, um zur Hängebrücke zu gelangen, die uns über den Fluss führt ins Tal mit den Salzterrassen. Dieser Fluss heisst hier Río Vilcanota Panteomampa, später Urubamba und weiter im Norden, bei Atalaya fliesst er mit dem Tambo zusammen und bildet den Ucayali. Südlich von Iquitos vereinigt sich der Ucayali mit dem Río Marañon schliesslich zum Amazonas. Dort sind dann auch die Gewässer des Arajuno, an dem wir zehn Monate lebten, und des Napo, den wir bis nach Coca befuhren, bereits enthalten. Nach etwa 6000 km also fliesst dieser Fluss in den Atlantik und hat dabei einen halben Kontinent durchquert !&lt;br/&gt;Bald hält ein Minibus in der Gegenrichtung und nimmt uns ein Stück mit und anschliessend gehts zu Fuss dem Fluss entlang und später ein Tälchen hinauf zu den Salzbecken. Von weitem sieht es aus wie Schnee aber je näher wir kommen, desto mehr Becken mit unterschiedlichen Salzkrusten entdecken wir. Erstaunlich, dass so weit weg von Pazifik und Atlantik, eine kleines Seitenflüsschen  durch Salzschichten fliesst und hier bis heute in mühseliger Handarbeit Salz gewonnen wird, wenn genügend Wasser in den über 3000 Salzbecken verdunstet ist. Einen Monat dauert es, bis sich in einem Becken eine Salzkruste von etwa 250 kg gebildet hat, für die die Salzabbauer 20 Soles (8 Franken) erhalten. Die Becken werden seit Generationen vererbt.&lt;br/&gt;Wir sind fasziniert von der Anlage, ihrem Licht- und Farbenspiel und von deren Betreibern. Mit Glück erwischen wir ein Taxi, das uns über die andere Route bis zur Hauptstrasse mitnimmt, wo wir im nächsten Colectivo den gleichen Guide, der schon mit uns von Puno nach Cusco gefahren ist, wieder treffen. Diesmal ist er privat unterwegs und wir wissen ja, wie klein die Welt ist.&lt;br/&gt;Wieder zurück in Cusco, essen wir in unserer Lieblingsbeiz Sumac ein feines Znacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Cusco</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:35:21 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/23_Cusco_files/DSCN0040.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object006_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Schon in Arequipa hat uns &lt;a href=&quot;http://www.wickleder-travel.com/&quot;&gt;Andreas Wickleder&lt;/a&gt; mit lauter guten Infos für unsere restliche Peru- und Bolivienreise versorgt. So auch mit dem Hinweis, dass am 17. und 18. Juni in vielen Städten Perus gestreikt würde und damit einhergehend auch der Verkehr im ganzen Land zum Erliegen käme.&lt;br/&gt;Deshalb fuhren wir rechtzeitig per Touristenbus, der bei einigen archäologischen Stätten Halte einlegt, über den Altiplano, wiederum über einen viereinhalbtausend Meter hohen Pass in die Stadt, die im Inkareich als „Nabel der Welt“ bezeichnet wurde.&lt;br/&gt;Am ersten Streiktag war die herrliche Altstadt dann auch völlig autofrei und es gab farbige Manifestationen auf der Plaza de Armas. Am zweiten Tag lösten Folkloretänze die politischen Umzüge ab und langsam nahmen wieder die Taxis, Colectivos, Busse und Motorrädern von den Strassen besitz, welche einen Tag lang wie früher ganz den Menschen gehört hatten.&lt;br/&gt;Auf Schritt und Tritt fasziniert die Baukunst der Inkas: Mauern, die erdbebensicher und ohne Mörtel seit sechshundert Jahren stehen und bis heute nicht eine Rasierklinge in deren Ritzen geschoben werden kann. Die Asymmetrie in den ungleich grossen Steinen verteilt die Schwingungen und ihre gegenseitige Verzahnung verleiht ihnen Elastizität und Dauerhaftigkeit.&lt;br/&gt;Als Touristenhochburg hält Cusco natürlich eine Riesenauswahl an Restaurants, Hotels und Souvenirläden bereit. Wir wohnen im San Blas Viertel in einem verspielten Hotel mit Blick über die ganze Stadt.&lt;br/&gt;Am zweiten Tag besuchen Salome und Käthy den riesigen Markt während Julian und ich die Altstadt auskundschaften und uns bei der Coiffeuse Soledad, die auch noch eine Wäscherei betreibt, die Haare schneiden lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Puno</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:06:39 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/23_Puno_files/DSCN0465.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object004_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Von Arequipa fahren wir durch atemberaubende Landschaften über einen 4500 m hohen Pass nach Puno am Titicacasee. Die Stadt ist ganz anders als Arequipa und erst müssten wir uns an die Kälte auf 3800 m gewöhnen. Tagsüber scheint die Sonne intensiv und wärmt. Davon zeugen auch die Solaranlagen zur Warmwassergewinnung auf den Dächern aber nachts kühlt es ab bis unter Null und die Häuser sind natürlich nicht geheizt. Dafür gibt es unzählige Decken im Hotel und Käthys Bettflasche bewährt sich sehr. Nach Sonnenuntergang verkaufen die Indigenas deutlich mehr Stricksachen an die Neuankömmlinge: Alpaca-Pullover, Handschuhe, Socken und Kappen zu Preisen für die man in der Schweiz nicht einmal die Wolle kaufen könnte.&lt;br/&gt;Trotz der extremen Temperaturunterschiede spielt sich auch hier das Leben weitgehend draussen ab. In einer Seitenstrasse warten Schriftkundige vor ihren alten Schreibmaschinen und warten auf Kundschaft, denen sie Briefe tippen. Jeder Taxifahrer ist zugleich auch noch Reiseunternehmer und bietet seine Ausflüge, Hotels und Pauschalangebote an, vor jedem Restaurant buhlt ein Werber mit Menukarte in der Hand um Kundschaft, an jeder Ecke sitzt ein Händler und alle haben in Etwa das gleiche Angebot. Ein Phänomen, das sich durch Ecuador und Peru zieht: anstatt durch ein anderes Angebot aufzufallen, wird die Nachfrage in Läden, Restaurants und Veranstaltern mit immer demselben Angebot xfach aufgeteilt.&lt;br/&gt;Anderntags fahren wir nach zu den Grabtürmen von Sillustani. Die Chullpas waren Mausoleen hoher Persönlichkeiten, immer mit einem Eingang nach Osten zum Sonnenaufgang ausgerichtet. Der Grösste stammt aus der Inkazeit aber viele sind älter und die alten Kulturen hatten ein besonderes Flair für „magische Plätze“. Der Hügel liegt idyllisch an einer Lagune und die Abendsonne taucht die Landschaft in intensivste Farben. Ein Platz für die Ewigkeit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Arequipa</title>
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      <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 02:49:30 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/15_Arequipa_files/DSCN0327.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object006_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;1537 übernahmen die Spanier die Inkasiedlung Arequipa und nur fünfzig Jahre später muss die Stadt einen regelrechten Klosterboom erlebt haben. Die beiden bereits bestehenden Kloster waren so überfüllt, dass der Stadtrat beschloss, gleich einen ganzen Stadtteil als Kloster abzutrennen und heute besuchen wir dieses ganze Altstadtquartier als wunderschöne Anlage der einst hier zahlreich und fleissig backenden, waschenden, heilenden, musizierenden und meditierenden Dominikanerinnen. Die Mitgiften der jeweils zweiten Töchter, die ins Kloster gegeben wurden, müssen je nach Familie so reich gewesen sein, dass hier Haus und Hof gehalten wurde, inklusive Dienstpersonal und „Privatbungalows“ für Schwestern aus wohlhabendem Haus.&lt;br/&gt;Das fehlt in unseren Städten: ein Frauen- und ein Männerquartier, wo Ruhe herrscht, ohne Verkehr, Strom, Internet, Telefon, Stress, das man/frau für eine bestimmte Zeit betreten könnte und nach einer Erholungsphase freiwillig wieder verlassen darf. &lt;br/&gt;Die Klosterleute hatten durchaus ein Savoir vivre, wenn wir heute in ihre schönen Ort hineinblicken können und omen est nomen: unter dem klingenden Namen &lt;a href=&quot;http://www.santacatalina.org.pe/&quot;&gt;Monasterio de Santa Catalina&lt;/a&gt; war sowieso klar, dass hier nur ganz besondere Frauen wirken...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Oft glaubt man sich in Arequipa in Spanien und das geniale Klima mit ungezählten Sonnentagen und trockener, klarer Luft auf 2500 Metern über Meer verleiht dieser schönen Stadt soviel Attraktivität, dass die permanente Erdbebengefahr von ihrer knappen Million Einwohnern dafür offenbar in Kauf genommen wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Nasca</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:20:11 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Eintr%C3%A4ge/2010/6/14_Nasca_files/DSCN0279.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.tenore.ch/tenore.ch/Ecuador/Media/object004_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Was wurde nicht schon spekuliert über die geheimnisvollen Linien bei Nasca. Auch wir flogen also drüber und bestaunten die Zeichen - rätselnd, wem und welchem Zweck sie wohl dienten.&lt;br/&gt;In dreissig Minuten überfliegt man alle bekannten Figuren, für deren Entdeckung, Vermessung und  Deutung Maria Reiche ein ganzes Leben investiert hat.&lt;br/&gt;Die Anmut der Geoglyphen ist verblüffend und ihr Alter, lange vor den Inkas, beeindruckend. Bis heute gibt es trotz allem Forschungsaufwand keine Lösung dieser Rätsel und da uns die Nascakultur keine Schriften hinterlassen hat sondern eben nur diese Zeichen, wird es wohl nie eine Auflösung geben sondern nur neue Fragen. Vielleicht war grad dies eine Absicht: die Absichtslosigkeit, einfach so, eine „Art pour l‘art“, eine früheste Form der Moderne, eine „reine“ Kunst ohne Zweck ? Das ist ja gerade das Schöne daran: dass sie bis heute nicht entschlüsselt und entmystifiziert werden konnten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als Bauwerk noch viel beeindruckender ist jedoch die Wasserversorgung der Nasca-Kultur. Im Tagbau wurden drei Wasserkanäle zickzackförmig, damit keine Steine vom Wasser weggerissen wurden, von den Bergen bis ins flache Siedlungsgebiet ausgehoben und nachher wieder zugedeckt. Insgesamt an die 100 km lang. Dieses geschlossene Tunnelsystem funktioniert seit 1700 Jahren zuverlässig und versorgte einst eine grosse Menschenmenge und deren Plantagen mit dem lebenswichtigen Nass. Etwa dreissig spiralförmig angelegte Wasserstellen sind bis heute erhalten und wurden so angelegt, dass auch Tiere die Spiralrampen hinuntergehen und so bis zum Wasser gelangen konnten. Heute noch bezieht der Töpfer im Dorf sein Wasser aus diesem alten System rund um die Uhr. Das neue Wassersystem funktioniere nur unregelmässig.&lt;br/&gt;Man stelle sich unsere Wasserversorgung oder Kanalisation in tausend Jahren ohne Wartung vor.&lt;br/&gt;Dieses rein praktische Bauwerk ohne kultische und spirituelle Rätsel ist eine andere geniale Seite dieser  Hochkultur, die einst Wissen und Technik besass, die uns unvorstellbar scheinen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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